Einladungskarten basteln
Einladungskarten zur Hochzeit oder zum Geburtstag selber basteln
Heutzutage werden Einladungen zu Geburtstagen, Hochzeitseinladungen und anderen Festlichkeiten häufig per E-Mail oder Telefon ausgesprochen. Die gute alte Einladungskarte wirkt aber viel persönlicher, besonders wenn sie selbst gebastelt wurde.
Für eine Einladung zur Gartenparty eignen sich Karten mit floralen Motiven. Eine schöne Idee sind gepresste Blüten und Blätter aus dem eigenen Garten. Diese können bunt gemischt oder zu einem Motiv zusammen gelegt, mit Klarlack auf die Einladungskarte aufgetragen werden. Eine besonders kreative Form der Einladungskarte ist die Flaschenpost. Dazu werden kleine Glasflaschen mit Korkverschluss (Bastelgeschäft) benötigt. Die Einladung wird auf eine Rolle Bütten- oder Pergamentpapier geschrieben, mit einem Wachssiegel verschlossen und in die Flasche gesteckt. Die Flasche kann je nach Anlass mit Dekosand, Blüten, Zimtstangen, Sternanis und ähnlichem gefüllt werden.
Für das Basteln mehrerer identischer Einladungskarten eignet sich der Einsatz persönlicher Fotos. Aus Tonpapier wird eine Karte gefaltet und das Deckblatt mit dem Foto beklebt. Die Ränder können je nach Geschmack mit Bordüren verziert oder in einem bestimmten Muster ausgestanzt werden. Dafür gibt es spezielle Stanz-Geräte in verschiedenen Mustern.
Mit dem Einsatz von Serviettentechnik lassen sich schnell gute Effekte erzielen und Karten in größerer Stückzahl erstellen. Dazu wird ein zum Anlass passendes Serviettentechnik-Motiv auf eine Karte aus dickem Tonpapier aufgebracht. Die Farbe des Tonpapiers muss zur Farbe des Motivs passen, weil sonst die Übergänge zu stark ins Auge fallen. Das Serviettenstück wird mit Serviettentechnik-Lack auf die Karte geklebt. Besonders lebendig wirken selbst gebastelte Einladungskarten, die mit einer Prägewalze behandelt wurden. Je nach verwendeter Walze, werden dabei verschiedene Muster in das Papier geprägt. Dabei entsteht ein 3-D-Effekt, der sich mit einem passenden Motiv noch verstärken lässt.
